Besuch vom Schafzuchtverband 1

Besuch vom Schafzuchtverband 1

In weniger als vier Wochen kommt ein Mitarbeiter vom Schafzuchtverband NRW und trägt meine Schafe (hoffentlich) ins Herd- bzw. Vorbuch ein.

Im Vorfeld habe ich mich bei einigen Leuten erkundigt, wie so eine erste Eintragung abläuft (Danke an dieser Stelle an alle, die so bereitwillig ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit mir geteilt haben) und es gibt ein paar Sachen, die man im Vorfeld organisieren sollte. Keine super aufwendigen Sachen, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

Mit Einzug der ersten Schafe habe ich natürlich ein Bestandsregister angelegt, gleichzeitig aber auch schon Deckregister, Ablammlisten und ein Stallbuch geführt und bei jedem Neuzugang entsprechend aktualisiert, so dass hier nicht mehr viel Arbeit anfällt. Ich werde eine Woche vor dem Termin noch einmal durchblättern und auf Vollständigkeit kontrollieren und dann wäre der Punkt Papierkram schon abgeharkt.

Die Ohrmarken müssen in jedem Fall vor dem Besuch eingezogen werden (ich weiß, sollten sie schon längst sein, aber irgendwie wie hab ich es immer verpennt), was ich ebenfalls in der Woche vorher machen werde (auch wenn ich sie lieber weiter ohne laufen lassen würde). Und wenn man die Schafe eh einmal in der Hand hat, dann habe ich mir vorgenommen schnell noch einmal die Klauen zu schneiden (was das Thema angeht bin ich wirklich sehr pingelig).

Da Ende November das Wetter durchaus schon kalt und nass sein kann, werde ich in den kommenden Wochen immer mal wieder ein bisschen den Stall aufräumen (ist eh längt überfällig), damit wir, falls es sehr doll regnen sollte, in den Stall gehen können.

Um die Schafe vernünftig zu bewerten kann ich mir von einer lieben Freundin Horden ausleihen, aus denen wir drei Buchten bauen werden. Eine für die drei Lammböcke (die möglichst nicht mit den Auen laufen sollen), eine für Jupp und seine Damen und eine dritte für die Schafe, die bereits eingetragen sind. Ob diese nun draußen oder im Stall aufbebaut werden, entscheide ich am Tag vorher spontan, je nach dem wie die Wetterlage ist.

Damit die Wolle gut bewertet werden kann, sollte sie möglichst nicht nass sein. Aus diesem Grund werden die Schäfchen die Nacht vor ihrem großen Auftritt auch im Stall verbringen. In jedem Fall sollte bedacht werden, dass die Tiere sich auch in wenigen Stunden sehr gut und Heu und Stroh panieren können. Also muss ich daran denken, genug Zeit einzuplanen um zumindest die gröbsten Sachen aus der Wolle zu zupfen (Memo an mich: eventuell Bürste oder ähnliches besorgen).

Auf keinen Fall vergessen sollte man die Verpflegung für den Mitarbeiter vom Schafzuchtverband, fleißige Helfer und sich selber. Also eine Kannekaffe und Plätzchen oder ähnliches (je nach Uhrzeit) schaden sicher nicht.